TMA Deutschland
Sanierungschancen wahren

TMA Stammtisch Köln, 15. Mai 2012

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Die sichtbare Hand

 
Liebe Mitglieder und Interessierte,
 
sind Schlecker-Frauen systemrelevant? Wo versagen in der Unternehmenskrise oder -insolvenz die Marktkräfte so sehr, dass der Staat eingreifen muss und das Setzen von Rahmenbedingungen nicht ausreicht?
Adam Smith, oft gescholten für seine, mit Marktradikalismus verwechselte Theorie von der "invisible hand of the market place" genoss schlicht die Gnade der frühen Geburt: Über Konglomerate und komplexe Unternehmensfinanzierung musste der Mann sich mangels bereits erfundener Dampfmaschine keine Gedanken machen.
 
Die Unternehmenskrise im 21. Jahrhundert stellt besondere Herausforderungen an die Finanzierungspartner. Gelegentlich werden sie überfordert und Vater Staat muss seine helfende - sichtbare - Hand reichen. Bürgschaften erscheinen als ein probates Mittel, das - systembedingt - prozyklische Verhalten von Kreditinstituten auszugleichen. Auch wenn Übertreibungen und Fehlallokationen von Kapital nicht ausbleiben, so sind doch auch Erfolgsgeschichten geschrieben worden.
 
Nach der jüngeren Geschichte, danach, wie die Finanzkrise durchstanden wurde und welche Veränderungen für die Praxis mit knappen Haushalten und politischen Postulaten einhergehen, fragt man am besten denjenigen, der wie kaum ein anderer im zweiten Jahrzent führend die Bürgschaftspolitik des größten Bundeslandes in die tagtägliche praktische Arbeit umgesetzt hat.
Zum Thema:
 
Drahtseilakt Landesbürgschaften: Von aktiver Industriepolitik zum "Profitcenter"
 
wird uns
 
Herr Dr. Reiner Eisold, Ministerialrat im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen,
 
am Dienstag, dem 15. Mai 2012, in Köln,
 
aus seiner langjährigen Praxis berichten und mit uns über den Stand und die zukünftige Entwicklung dieses und anderer öffentlicher Sanierungsinstrumente diskutieren.
 
 
Der Referent:
Dr. Reiner Eisold leitet den Bereich der Bürgschaften und Unternehmensfinanzierungen des NRW-Wirtschaftsministeriums.
Er begann als Industriekaufmann, wurde Diplom-Ökonom und promovierte 1984, bevor er 1987 seine Arbeit für das Ministerium für Wirtschaft des Landes Nordrhein-Westfalen aufnahm, in dem er zunächst im Volkswirtschaftlichen Referat arbeitete, darauf im  Förderprogrammcontrolling und anschließend die KMU-Förderung betreute.
 
Ich freue mich sehr auf rege Teilnahme und spannende Diskussionen.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Dr. Frank Nikolaus
 

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